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Was ist lifeline Balance?

Mit meinem Studium zur Sozialpädagogin einer Ausbildung in Humanistischer Psychologie (auf dem Werkhof im Elsass) und meiner Ausbildung zum Coach/Trainer (GIS Akademie) habe ich den Luxus genossen, mir die Kunst des Lebens genau anzuschauen und Methoden zu erlernen, die die Qualität der LEBENS bereichern. Ich habe mich mit Gesetzmäßigkeiten, mit der Beschaffenheit der (roten) Fäden und Bedingungen für ein ordentliches Kunstwerk auseinandergesetzt.

So wie sich die Biologen mit der Entwicklung der Zellen und der Körper beschäftigen, so liegt mein Interesse als Sozialpädagogin bei der Entwicklung der Menschen an sich. Was brauchen Kinder, um zu reifen und erwachsen zu werden? Wo liegen die Gemeinsamkeiten bei allen Menschen und wo ist das ganz individuelle Bedürfnis des Menschen zu finden? Nicht zuletzt die Frage:

Was ist das Leben?

Das Leben ist eine Chance – nutze sie.
Das Leben ist Schönheit - bewundere sie.
Das Leben ist ein Traum – mache daraus Wirklichkeit.
Das Leben ist eine Herausforderung – stelle dich ihr.
Das Leben ist Pflicht - erfülle sie.
Das Leben ist ein Spiel – spiele es.
Das Leben ist kostbar – gehe sorgfältig damit um.
Das Leben ist Reichtum - bewahre ihn.
Das Leben ist ein Abenteuer - wage es.
Das Leben ist Glück - verdiene es.
Das Leben ist ein Rätsel – durchdringe es.
Das Leben ist Traurigkeit – überwinde sie.
Das Leben ist Liebe – erfreue dich an ihr.
Das Leben ist das Leben - verteidige es!                               (Mutter Teresa)

Das Wort ENT-WICKLUNGist so großartig wie tiefsinnig. Nehmen wir es wörtlich, so haben wir es mit einem Prozess zu tun, bei dem sich eine menschliche Individualität gleichsam wie aus-wickelt – seine „Hüllen“ ablegt. In innerlich-aktiver Weise tritt das verborgene Wesen immer deutlicher in Erscheinung. Allerdings setzt dies voraus, dass zuvor schon etwas war. Eine scheinbare Paradoxie: Der Mensch wird, was er im Keime schon ist?
Entwicklung vollzieht sich aber nur selten linear und kontinuierlich, sondern im Gegenteil viel öfters diskontinuierlich. Dabei durchläuft sie große Wandlungsprozesse. „Indem  sich das Menschenwesen mit der Welt der Erscheinungen auseinandersetzt, kommt es zu einer Weiterbildung, im Sinne GOETHES zu einer „Steigerung“, die aus dem Erlebnis und aus der Verarbeitung von gegensätzlichen Elementen, von Polaritäten, hervorgeht. Keine Entwicklung jedoch verläuft kontinuierlich. Der die menschliche Entwicklung gliedernde Siebenjahresrhythmus führt zu Stufen im Lebenslauf, die neue Möglichkeiten mit sich bringen und durch Verwandlung von Altem Neues entstehen lassen.“ (Treichler, 1981, S. 19)

Jedes Lebewesen auf dieser Welt hat seine ureigene Aufgabe in diesem Leben. Der Mensch wird vor Herausforderungen gestellt und macht Erfahrungen, die ihn auf diese Aufgabe hinweisen, er wird in genau die richtige Situation hineingeboren um zu wachsen und seine Aufgabe zu erfüllen. Je mehr Energie dafür aufgewendet wird, sich gegen seine Aufgabe zu stellen, umso deutlicher werden die Wegweiser. Es ist gut und hilfreich diese Aufgaben zu finden, sie anzunehmen und dann auch zu erfüllen. Jede Begebenheit im Leben kann als Hinweis auf diese Aufgabe verstanden werden. Die Lernaufträge sind im Grunde für alle Menschen gleich. Es sind Entwicklungsaufgaben die sich in den einzelnen Lebensphasen ergeben. Wir durchleben diese Phasen mehr oder weniger bewusst. Trotz kultureller und gesellschaftlicher Unterschiede sind die Entwicklungsphasen auf der gesamten Welt die gleichen.

Für mich persönlich sind alle Erfahrungen und waren sie noch so schmerzlich mein heutiges Kapital und der Grundstein für mein „Arbeitswerkzeug“. Ich bin dankbar für jede einzelne Erfahrung die mich zu dem werden lässt was ich heute bin! Jede be- (ver-)arbeitete und erkannte Erfahrung lässt den Rucksack den wir durch das Leben tragen leichter werden und uns eine Stufe weiter gehen. Jede Lebensphase hat ihren Sinn und ist mit bestimmten Aufgaben und Herausforderungen verbunden. Wenn auch zeitlich manchmal etwas verschoben so bauen sie doch jeweils aufeinander auf.

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!    (Hesse)

Das Leben bewegt sich in rhythmischen Stufen/ Phasen  die alle Reifeprozesse bereithalten, es gibt Phasen von Aktivität und Passivität. Rudolf Steiner beschreibt einen Siebenjahresrhythmus, den ich hier genauer vorstellen werde.

Parallel zu dem Siebenjahresrhythmus wirken auch Kosmische Rhythmen auf den Lebenslauf der Menschen, wie da sind der Mondknotenrhythmus (18Jahre 7 Monate und 9 Tage), der Saturnrhythmus (ca. 28-30 Jahre) und der Jupiterrhythmus (12 Jahre). Die Planeten bringen ihre eigenen Themen zum Klingen und sollen hier nur grob umrissen werden.

So wie es Jahreszeiten im Jahresablauf gibt, kann man den Lebenslauf in Jahreszeiten- Abschnitten einteilen.

  • Die Chinesen teilen das Leben in drei große Phasen von je ca. 20 Jahren.
  • Eine ähnliche Dreiteilung ist die Einteilung der Lebensentwicklungsphasen:

 

  1. Der Frühling des Lebens: 0 bis 21 Jahre
    Im Vordergrund steht das Wachstum
  • 20 Jahre lernen
  • Körperliche Entwicklung
  1. Der Sommer des Lebens: 21 bis 42 Jahre
    Im Vordergrund steht das Reifen und Blühen
  • 20 Jahre kämpfen
  • Emotionale Entwicklung
  1. Der Herbst des Lebens: 42 bis 63 Jahre
    Im Vordergrund steht die Ernte
  • 20 Jahre, um weise zu werden
  • Seelisch-geistige Entwicklung
  1. Der Winter des Lebens
    Das Leben zieht sich zurück. Die äußere Form stirbt ab, nur der unsterbliche Teil der Seele, der Lebensfunke ruht für die Dauer des Winters um dann mit neuer Kraft im Frühling erneut hervorzubrechen und einen neuen Zyklus zu beginnen.

 

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